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Ferienjobber halten

+ + + Daimler + + + Bremen und Hamburg + + + Ferienbeschäftigte/ Studierende + + +

Das Ziel

Die IG Metall Küste wirbt Ferienbeschäftigte. Seit Sommer 2014. Und zwar mit großem Erfolg.

DAS ERGEBNIS: 3 VON 4 GEHALTEN

75 % der 2014 gewonnenen Ferienjobber konnten gehalten werden.

DIE VORBEREITUNG: 1 INHALT – 3 INFOKANÄLE

  • Über drei Kanäle werden die Studis mit Informationen, Inhalten und Serviceangeboten versorgt: StudiNews (Newsletter für Studierende)
  • Facebook: IG Metall StudiNews
  • www.hochschulinformationsbuero.de/kueste
  • Das gewerkschaftliche Bildungsangebot auf relevante Seminare für Studierende sichten und auf gute Angebote der IG Metall aufmerk-sam machen.
  • Beratungsangebote zum Thema Studium und Beruf bewerben – Studierende sind serviceorientiert.
  • E-Mail-Datenbank pflegen und stets aktualisieren. Newsletter in einfachem Layout, mit ansprechendem Titel, kurzen Texten und Fotos aufbereiten. Persönliche Ansprache sicherstellen.

DIE UMSETZUNG: DOSIERT, ABER REGELMÄSSIG

Die StudiNews erscheinen monatlich, mit einer Handvoll Texten. Es sollten nicht zu viele und nicht zu wenige sein; noch wichtiger ist, dass die News regelmäßig erscheinen. Einmal erstellt kann man sie über alle zur Verfügung stehenden Kanäle verbreiten.

Ein Highlight sind die Betriebsbesichtigungen. Betriebsräte und Vertrauensleute führen durchs Werk, erklären Arbeitsprozesse und berichten authentisch, wie wichtig betriebliche Interessenvertretung und deren Unterstützung durch die IG Metall ist.

Weitere regelmäßige Angebote: Infomaterial zum Praktikum, Bera-tung zum Arbeitsvertrag und Einstiegsentgelt, Freikarten für Messen und Seminare. Beliebt sind auch Soft-Skills-Seminare, weil immer mehr Firmen soziale Kompetenz wie zum Beispiel Rhetorik schätzen.

Die in der Mitgliedschaft enthaltene Freizeitunfallversicherung wird beworben, denn sie gilt auch im Auslandssemester.

TIPPS VON MIKE

  • Bei der Aufnahme von Ferienjobbern und Studierenden darauf achten, dass auch die E-Mail-Adresse angegeben wird.
  • Hochwertige Broschüren nicht als Download zur Verfügung stellen, sondern als Printprodukt verschicken.
  • Aktiv sein: monatlich Newsletter versenden und Internetpräsenz permanent pflegen.

Ich finde es gut, weil...

... ein positiver Erstkontakt von Studierenden mit der IG Metall gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Langfristig sorgt das für einen Imagewandel bei Angestellten, auch bei außertariflichen und leitenden Angestellten. Die jungen Leute erleben: Eine Mitgliedschaft hat nur Vorteile und keine Nachteile, sie schadet nicht, und der Arbeitgeber - Daimler - weiß ja davon, ich muss meine Mitgliedschaft nicht einmal verheimlichen! Und es lohnt sich auch, nach meinem Job Mitglied der IG Metall zu bleiben.

Ralf Wilke, Leiter der Vertrauensleute von Mercedes-Benz in Bremen