FAHRT AUFGENOMMEN

SEW-Eurodrive treibt Ergebnisse der Befragung voran

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Die Aktiven bei SEW-Eurodrive in Bruchsal haben einiges vor. Nachdem die Befragung bereits ein voller Erfolg war, tragen sie die Ergebnisse jetzt in die Belegschaft. "Die Befragung hatten wir aktivierend und intensiv beworben: in Flyern und Aushängen, in vielen persönlichen Gesprächen und auf der Betriebsversammlung. Das hat sehr gut funktioniert", sagt Patrick Link,Vertrauensmann bei SEW-Eurodrive. Etwa 1500 SEWlerinnen und SEWler machten mit, darunter mehr als 500 Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch nicht organisiert sind. "Daran sehen wir, dass wir mit unserer Arbeit und unseren Themen den Nerv treffen und auf breites Interesse stoßen", freut sich Tobias Jetter, Vertrauensmann.

Damit nicht genug: Die betrieblichen Ergebnisse werden ab Juli beteiligungsorientiert und kreativ kommuniziert. Dabei greifen sie das auf, was die Kolleginnen und Kollegen wollen: Manche mögen den direkten Austausch im Gespräch, andere lesen sich die Infos lieber durch und nehmen ein Infoblatt mit – die Botschaften und der Kommunikationsweg werden auf die Bedürfnisse zugeschnitten. "Uns ist wichtig, dass wir die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb beteiligen und die Ergebnisse auch kritisch mit ihnen diskutieren, weil sich daraus das "Wie" und "Was" für die eigene Arbeit ergibt. Besonders für die anstehende Tarifrunde in 2018 bekommen wir wichtige Erkenntnisse", meint Steven Vater, SEW-Vertrauensmann.

Aus ihren guten Erfahrungen im letzten Jahr haben sie viel gelernt. "Als wir anfangs erste Aktionen am Werktor durchführten, wurden wir gefragt, ob denn Warnstreik sei. Mit unseren Aktionen und unserer Präsenz zeigen wir den Menschen, dass die IG Metall etwas Gutes für sie tut. Dabei kommunizieren wir regelmäßig und positiv, zeigen unsere Erfolge transparent auf. Wir haben es geschafft, wir sind Teil von SEW", fasst Jan Weishäupl, Betriebsrat bei SEW-Eurodrive, zusammen.

KONKRET

  • Wir wählen die fünf bis sechs wichtigsten Ergebnisse für unseren Betrieb aus.
  • Wir nutzen unser Medium "IN! IG Metall News" - zum Auslegen, aber auch als Öffner für's direkte Gespräch.
  • Wir zeigen die Ergebnisse auf der nächsten Betriebsversammlung und machen eine aktivierende Pausenaktion.
  • Infostände dort, wo sich die Menschen aufhalten. Dabei möchten wir kritisch nachhaken: Sind unsere Themen auch tatsächlich die richtigen? Wir fragen erneut ab und holen uns den Handlungsauftrag direkt von den Leuten.